ELTERN AKTIV: Weltweite Unterschriftensammlung zum Kinder- und Jugendschutz im Internet ------------------------- PARENTS ACTIV: International agreement for the protection of minors in the internet

Initiiert von AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und der Elterninitiative www-rollenspielsucht.de
Im Netzwerk für Ratsuchende schneller Hilfe finden bei Mediensucht/Onlinesucht
======================================================================

In der Idee leben heißt, das Unmögliche zu behandeln, als wenn es möglich wäre
(Goethe) 
================================================================================ In- und Ausland: Wir suchen Organisationen oder Einzelpersonen, die in ihrem Land diese Aktion unterstützen. Es wäre ggf. die Übersetzung der Listen und Texte erforderlich. Kontakt ==============================================================================================

UNTERSCHRIFTEN - AKTION:

"Fordern Sie die politisch Verantwortlichen weltweit dazu auf, sich für internationale Vereinbarungen zum Kinder- und Jugendschutz im Internet einzusetzen."                                                 (Zur Übergabe an die Länderregierungen)

=============================================================================================

AKTIV  -  AKTION  -  AKTIV  AKTION  -  AKTIV  -  AKTION  -  AKTIV  -  AKTION

      Unterschriftenliste / Kurztext / Visitenkarte /  (PDF-Dateien) 

=============================================================================================
Videos:                                  
"WO IST KLAUS ?"                          "Lebst Du noch ?" =============================================================================================

Fehlender Jugendschutz wird festgestelt. Es fehlt aber die Umsetzung   -  Internetrecht

Vorstöße in Richtung Kinder- und Jugendschutz wurden bisher stereotyp mit dem lapidaren Hinweis abgewiegelt, dass es keine Vereinbarungen geben kann, da viele Server in anderen Ländern stehen, auf die nicht zugegriffen werden kann. Die unbegrenzten Möglichkeiten des Internets hebeln den Kinder- und Jugendschutz weltweit völlig aus. Fordern Sie zügige, internationale Vereinbarungen, um bei den Themen Mediensucht, Onlinerollenspielsucht, Pornografie bzw. Onlinesexsucht, Mediengewalt, Nazipropaganda, Sektenaktivitäten, ProAna Foren u.s.w. gerade die heranwachsenden jungen Menschen besser schützen zu können.

Eine Vereinbarung wäre ein Signal an Familien und Eltern, sich  kritischer mit diesem Thema auseinander zu setzen. Das Motto des Vereins AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. lautet: „Der Missbrauch von elektronischen Medien soll so unpopulär wie Alkohol- und Drogenmissbrauch werden“. Unsere bisherige Arbeit hat gezeigt, dass Mediensucht noch nicht ernst genommen wird, obwohl die Zahl der betroffenen Familien rasch zunimmt. Dies ist vielfach nachzulesen bei www.rollenspielsucht.de.

Eltern müssen durch entsprechende, internationale Regelungen unterstützt werden und es muss offener und nicht verharmlosend, wie es leider nach wie vor vielfach geschieht, über dieses Problem gesprochen werden. In Schweden z.B.  bringen Suchthelfer klar zum Ausdruck: „World of Warcraft ist das Kokain der Computerspielewelt“(Golem 28.02.2009 14:10 Uhr: http://www.heise.de/newsticker/Schwedische-Suchthelfer-World-of-Warcraft-ist-Kokain-der-Computerspielewelt--/meldung/133722)

Betroffene Familien mit ihren Kindern haben keine Lobby und finden deshalb bei den Verantwortlichen in den Regierungen bisher kaum Gehör. Die Renditen und die Erfolge der Videospieleindustrie wachsen auf Kosten der Kinder und Jugendlichen ins Astronomische. (Computerwoche 29.01.2009: „Games-Branche erzielt 2008 mit 695 Millionen Euro Rekordeinnahmen“ - 25,5 % Umsatzzuwachs in Deutschland 2008). Die Folgen werden momentan noch ignoriert, aber dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, wird sich in den kommenden Jahren auf breiter Front, auch international, nicht mehr leugnen lassen.

Viele Familien trauen sich meist nicht, offen über die massiven Probleme, verursacht durch den Missbrauch elektronischer Medien, zu sprechen, weil sie der Meinung sind, nur sie allein seien betroffen. Wir dürfen nicht warten, bis weitere Langzeitstudien vorliegen, denn jeder Tag, der vergeht, ohne dass internationale Regelungen getroffen worden sind, ist ein verlorener Tag, an dem wieder zahlreiche Kinder  und Jugendliche die Schwelle zur Mediensucht überschreiten. Wer trägt dafür die Verantwortung?  

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und die Elterninitiative www.rollenspielsucht.de sind der Meinung, dass vor allem Eltern, die die Versäumnisse der politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen am ehesten auf leidvolle Weise zu spüren bekommen, sich zunehmend mehr artikulieren und die Stimme erheben sollten, um das zu erreichen, was ein Bundestagsabgeordneter am 08.06.2007 in einer Mail an die Elterninitiative www.rollenspielsucht.de formuliert hatte: „Ihre Initiative mit der Homepage hilft dabei sehr, dem Thema in der Öffentlichkeit Geltung zu verschaffen, unseren Kampf gegen die Onlinesucht auf die politische Ebene zu tragen und die entsprechenden Gesetzesänderungen und Unterstützungsprogramme für Betroffene auch durchzusetzen.“ Momentan sind wir allerdings noch weit von einer zufriedenstellenden Regelung entfernt.


                

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. appelliert an betroffene Eltern, sich zu organisieren und sich gegenseitig durch Gründung von Orts-, Schul-, Betriebs- oder Selbsthilfegruppen darin zu bestärken, dieses Problem öffentlich zu machen und nicht länger zu schweigen. Gemeinsam kann viel mehr erreicht werden.   

Auf vielen Ebenen schafft es die internationale Gemeinschaft aufgrund starker Interessengruppen, Vereinbarungen und Absprachen zu treffen. Dies muss auch zugunsten unserer Kinder und Jugendlichen möglich sein. Die Zukunft eines jeden Staates liegt bei den Kindern und der Jugend. Deshalb fordert der Verein AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. eine schnelle und klare Regelung im Kinder- und Jugendschutz auf internationaler Ebene. Die politischen Parteien sollten gerade zur Bundestagswahl daran gemessen werden.  

Keines der technischen Hilfsmittel zur Einschränkung des Internetzugangs für Kinder und Jugendliche bietet einen dauerhaft wirksamen Schutz vor Internetmissbrauch. Die momentan einzig wirksame Schutzmöglichkeit, die Komplett-Abschaltung von PC und Internet, kann Eltern kaum zugemutet werden. Deshalb ist eine schnelle, internationale Regelung erforderlich. Aus diesem Grund wird von AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und www.rollenspielsucht.de eine Unterschriftensammlung initiiert. Die Unterschriften sollen an die jeweiligen Länderregierungen übergeben werden. 

Bitte unterstützen Sie diese Unterschriftensammlung.

Kontakt:

AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V.     oder      Elterninitiative rollenspielsucht.de              Christoph Hirte, Hermann-Hummel-Str. 25, D- 82166 Gräfelfing / München                         Email:   team(at)agmev.de     oder    info(at)rollenspielsucht.de

Ausführliche Informationen zum Thema:                                                                                              Internet: www.aktiv-gegen-mediensucht.de oder www.rollenspielsucht.de