Initiiert von AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und der Elterninitiative www-rollenspielsucht.de
Im Netzwerk für Ratsuchende schneller Hilfe finden bei Mediensucht/Onlinesucht
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In der Idee leben heißt, das Unmögliche zu behandeln, als wenn es möglich wäre (Goethe) ================================================================================ In- und Ausland: Wir suchen Organisationen oder Einzelpersonen, die in ihrem Land
diese Aktion unterstützen. Es wäre ggf. die Übersetzung der
Listen und Texte erforderlich. Kontakt
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UNTERSCHRIFTEN - AKTION:
"Fordern Sie die politisch Verantwortlichen weltweit dazu auf, sich für internationale Vereinbarungen zum Kinder- und Jugendschutz im Internet einzusetzen." (Zur Übergabe an die Länderregierungen)
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Bis 01.07.09 bitte auch als E-PETITION direkt an den DEUTSCHEN BUNDESTAG mitzeichnen!
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AKTIV - AKTION - AKTIV - AKTION - AKTIV - AKTION - AKTIV - AKTION
Unterschriftenliste / Kurztext / Visitenkarte / AushangA-5 / Aushang A4 (PDF-Dateien)
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Videos: "WO IST KLAUS ?" "Lebst Du noch ?" =============================================================================================
Fehlender Jugendschutz wird festgestelt. Es fehlt aber die Umsetzung
- Internetrecht Vorstöße in Richtung Kinder- und Jugendschutz wurden
bisher stereotyp mit dem lapidaren Hinweis abgewiegelt, dass es keine
Vereinbarungen geben kann, da viele Server in anderen Ländern stehen, auf die
nicht zugegriffen werden kann. Die unbegrenzten Möglichkeiten des Internets
hebeln den Kinder- und Jugendschutz weltweit völlig aus. Fordern Sie zügige, internationale Vereinbarungen, um bei den
Themen Mediensucht, Onlinerollenspielsucht, Pornografie bzw. Onlinesexsucht,
Mediengewalt, Nazipropaganda, Sektenaktivitäten, ProAna Foren u.s.w. gerade die
heranwachsenden jungen Menschen besser schützen zu können. Eine Vereinbarung
wäre ein Signal an Familien und Eltern, sich
kritischer mit diesem Thema auseinander zu setzen. Das Motto des Vereins
AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. lautet: „Der Missbrauch von elektronischen
Medien soll so unpopulär wie Alkohol- und Drogenmissbrauch werden“. Unsere
bisherige Arbeit hat gezeigt, dass Mediensucht noch nicht ernst genommen wird,
obwohl die Zahl der betroffenen Familien rasch zunimmt. Dies ist vielfach
nachzulesen bei www.rollenspielsucht.de. Eltern müssen durch entsprechende,
internationale Regelungen unterstützt werden und es muss offener und nicht
verharmlosend, wie es leider nach wie vor vielfach geschieht, über dieses
Problem gesprochen werden. In Schweden z.B.
bringen Suchthelfer klar zum Ausdruck: „World of Warcraft ist das Kokain
der Computerspielewelt“(Golem 28.02.2009 14:10
Uhr: http://www.heise.de/newsticker/Schwedische-Suchthelfer-World-of-Warcraft-ist-Kokain-der-Computerspielewelt--/meldung/133722) Betroffene
Familien mit ihren Kindern haben keine Lobby und finden deshalb bei den
Verantwortlichen in den Regierungen bisher kaum Gehör. Die Renditen und die
Erfolge der Videospieleindustrie wachsen auf Kosten der Kinder und Jugendlichen
ins Astronomische. (Computerwoche 29.01.2009: „Games-Branche erzielt 2008 mit
695 Millionen Euro Rekordeinnahmen“ - 25,5 % Umsatzzuwachs in Deutschland
2008). Die Folgen werden momentan noch ignoriert, aber dass hier dringender
Handlungsbedarf besteht, wird sich in den kommenden Jahren auf breiter Front,
auch international, nicht mehr leugnen lassen. Viele Familien trauen sich meist
nicht, offen über die massiven Probleme, verursacht durch den Missbrauch
elektronischer Medien, zu sprechen, weil sie der Meinung sind, nur sie allein
seien betroffen. Wir dürfen nicht warten, bis weitere Langzeitstudien
vorliegen, denn jeder Tag, der vergeht, ohne dass internationale Regelungen
getroffen worden sind, ist ein verlorener Tag, an dem wieder zahlreiche
Kinder und Jugendliche die Schwelle zur
Mediensucht überschreiten. Wer trägt dafür die Verantwortung? AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und die Elterninitiative
www.rollenspielsucht.de sind der Meinung, dass vor allem Eltern, die die
Versäumnisse der politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen am ehesten auf
leidvolle Weise zu spüren bekommen, sich zunehmend mehr artikulieren und die
Stimme erheben sollten, um das zu erreichen, was ein Bundestagsabgeordneter am
08.06.2007 in einer Mail an die Elterninitiative www.rollenspielsucht.de
formuliert hatte: „Ihre Initiative mit der Homepage hilft dabei sehr, dem Thema
in der Öffentlichkeit Geltung zu verschaffen, unseren Kampf gegen die
Onlinesucht auf die politische Ebene zu tragen und die entsprechenden
Gesetzesänderungen und Unterstützungsprogramme für Betroffene auch
durchzusetzen.“ Momentan sind wir allerdings noch weit von einer
zufriedenstellenden Regelung entfernt. AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. appelliert an
betroffene Eltern, sich zu organisieren und sich gegenseitig durch Gründung von
Orts-, Schul-, Betriebs- oder Selbsthilfegruppen darin zu bestärken, dieses
Problem öffentlich zu machen und nicht länger zu schweigen. Gemeinsam kann viel
mehr erreicht werden.
Auf vielen Ebenen schafft es die internationale
Gemeinschaft aufgrund starker Interessengruppen, Vereinbarungen und Absprachen
zu treffen. Dies muss auch zugunsten unserer Kinder und Jugendlichen möglich
sein. Die Zukunft eines jeden Staates liegt bei den Kindern und der Jugend.
Deshalb fordert der Verein AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. eine schnelle und klare
Regelung im Kinder- und Jugendschutz auf internationaler Ebene. Die politischen
Parteien sollten gerade zur Bundestagswahl daran gemessen werden. Keines der technischen Hilfsmittel zur Einschränkung
des Internetzugangs für Kinder und Jugendliche bietet einen dauerhaft wirksamen
Schutz vor Internetmissbrauch. Die momentan einzig wirksame Schutzmöglichkeit,
die Komplett-Abschaltung von PC und Internet, kann Eltern kaum zugemutet
werden. Deshalb ist eine schnelle, internationale Regelung erforderlich. Aus
diesem Grund wird von AKTIV GEGEN MEDIENSUCHT e.V. und www.rollenspielsucht.de
eine Unterschriftensammlung initiiert. Die Unterschriften sollen an die
jeweiligen Länderregierungen übergeben werden. Bitte unterstützen Sie diese
Unterschriftensammlung. Kontakt:AKTIV GEGEN
MEDIENSUCHT e.V. oder Elterninitiative rollenspielsucht.de Christoph Hirte,
Hermann-Hummel-Str. 25, D- 82166 Gräfelfing /
München Email: team(at)agmev.de oder info(at)rollenspielsucht.de
